Der Skoda Elroq erweitert das Elektro-Portfolio
Skoda weiß wirklich, wie man seine Kunden glücklich macht. Vor allem in den vergangenen Jahren schafften es die Tschechen immer wieder, den Nerv der Zeit zu treffen. Die Patentlösung ist stets dieselbe: Preiswerte Fahrzeuge mit intelligenten Detaillösungen und feschem Design. Die nächste Evolutionsstufe davon ist der neue Elroq.
Über Zuwachs freut man sich doch immer. Wenn er noch dazu klein, knuffig und süß ist, vielleicht sogar etwas mehr. Skoda wagt sich mit dem Elroq in mehr oder weniger unbekanntes Terrain vor. Ein kompaktes SUV hat es bereits gegeben, ein Elektroauto ebenso. Der Elroq ist allerdings beides und trifft damit exakt den Zeitgeist.
Die Nachbarn werden aber doch einen zweiten Blick riskieren müssen, denn der Skoda führt das erste Mal die neue Designsprache aus. „Modern Solid“ wird künftig das optische Fundament sein, auf dem kommende Modelle aufgebaut werden. Auf den ersten Blick erkennt man Bekanntes und Neues. Der markante Kühlergrill, beim Elektro-Skoda „Tech-Deck-Face“ genannt, ist in ähnlicher Form auch bei aktuellen Fahrzeugen zu sehen. Am Elroq verleiht er der Front ein gewisses Maß an Sportlichkeit. Er erstreckt sich über die gesamte Breite bis hin zu der schmal gezeichneten LED-Signatur.
Der darunter liegende Schlund sorgt für ausreichende Kühlung und einen dynamischen Auftritt. Daneben garantieren Matrix-LED-Scheinwerfer eine noch bessere Sicht. Als erstes Skoda-Modell trägt das SUV nicht mehr das Markenlogo, sondern den Schriftzug auf der Motorhaube – und am Lenkrad. Am Heck warten keine Überraschungen. Ein angedeuteter Unterfahrschutz suggeriert Robustheit, und die LED-Rückleuchten lassen den Elroq auch in der Nacht eindeutig als Skoda identifizieren.

Die Heckansicht wirkt vertraut. Die Rückleuchten kommen so ähnlich auch bei aktuellen Skoda-Modellen zum Einsatz. Damit ist der Elroq auch bei Nacht eindeutig zu identifizieren.
E wie emissionsfrei
Nach dem Enyaq ist der Elroq das zweite Modell aus Tschechien, das mit rein elektrischem Antrieb daherkommt. Das bringt einige Vorteile mit sich. Man ist geräuscharm unterwegs, was die Nachbarn freut, und man stößt keine Emissionen aus, was die Umwelt begeistert. Antriebsvarianten gibt es derer drei. Den Einstieg bildet der Elroq 50. Der setzt auf einen Motor an der Hinterachse, der 125 kW, umgerechnet knapp 170 PS, leistet. Die Batterie fasst 52 kWh netto. 59 kWh sind es bereits in der 60er-Version, die Energie für mehr als 400 Kilometer bieten soll. Dazu kann mit bis zu 165 Kilowatt geladen werden. Auf 80 Prozent ist man damit in höchstens 25 Minuten.
Viel hilft viel. Das gilt auch für Akkus von Elektroautos. Die beiden kraftvollsten Varianten des Elroq bringen mit einer Kapazität von 77 kWh netto die größte Batterie mit. Damit geht der 85er mit einer beeindruckenden maximalen Reichweite von 580 Kilometern nach WLTP an den Start. Etwas weniger Reichweite, dafür etwas mehr Leistung und Allradantrieb garantiert der 85x. 299 PS leistet er bei vier angetriebenen Rädern, beim 85er sind es immerhin 286 PS. Was beide Modelle eint, ist die Laderate von 175 kW. Das bedeutet: An einer Schnellladesäule kommt man in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Der Innenraum ist klar und aufgeräumt. Mittig im Armaturenbrett sitzt ein 13-Zoll-Touchscreen, über den sämtliche Funktionen gesteuert werden. Erstmals am Lenkrad zu sehen: der Skoda-Schriftzug.
S wie Simply Clever
Für die zahlreichen „Simply Clever“-Features ist Skoda ja mittlerweile bekannt. Beim Elroq kommen praktische Ablagefächer mit insgesamt 48 Liter Volumen und ein Aufbewahrungsnetz für das Ladekabel unter der Hutablage dazu. Klassiker, wie der Eiskratzer mit Profiltiefenmesser und der Trichter für das Waschwasser, sind natürlich gesetzt.
Ansonsten überzeugt das SUV mit seinem geräumigen Interieur. Mit 470 Litern Kofferraumvolumen steht er an der Spitze in seinem Segment. Klapp man die Rücksitze um, erweitert sich das Platzangebot auf bis zu 1.580 Liter. Genug Raum gibt es aber auch für die Passagiere. Besonders in der ersten Reihe fühlt man sich pudelwohl. Zur Serienausstattung gehört ein 13 Zoll großer Infotainment-Bildschirm. Dank intuitiver Menüstruktur ist die Bedienung jetzt noch einfacher.