Audi Q5
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High Five!

Der Audi Q5 kommt in dritter Generation

Der Audi Q5 ist, salopp gesagt, einer der Stückzahlbringer für Audi. Und daran soll auch die dritte Generation anknüpfen. Der Mitbewerb schläft allerdings nicht. Und um im Trendsegment SUV ganz vorne mitspielen zu können, muss Audi in die Trickkiste greifen.

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Bigger is better hat ausgedient, anno 2025 ist Cleverness gefragt. Passt ja, denn die Q5-Karosserie misst nun ein paar Zentimeter weniger, ist also parkplatzfreundlicher. Der Radstand ist allerdings gewachsen. Dadurch haben sowohl die Insassen, als auch das Gepäck viel Platz. Der Kofferraum fasst bis zu 1.473 Liter.

Während uns das Maximalvolumen des Kofferraums in der Regel nur bei der Fahrt in den Urlaub betrifft, hat der restliche Fahrzeuginnenraum durchaus alltägliche Berührungspunkte. Genau das ist Audis Paradedisziplin: fingerschmeichelnde Oberflächen, hervorragende Verarbeitung und tolle Materialien. Und ein durchgängiges Konzept. Denn matte Oberflächen sorgen für Wohlbefinden, glänzende haben hingegen eine Funktion. Knöpfe und Bildschirme sind demnach Zweiteres. Wobei besonders die Displaylandschaft hier noch nach zwei, drei Sätzen verlangt. So teilt sich das dem Fahrer zugewandte Panoramadisplay auf ein 11,9 Zoll großes, digitales Kombiinstrument und einen 14,5 Zoll-Infotainment-Touchscreen auf. Der Beifahrer wird von seinem eigenen 10,9-Zoll-Bildschirm unter anderem von Filmen und Spielen unterhalten. Dank einer speziellen Lichtbrechungstechnologie sieht man als Fahrer davon gar nichts, wird also auch nicht abgelenkt.

Audi Q5

Die OLED-Rückleuchten sind eine Weltneuheit, denn sie sind individuell konfigurierbar. Der Auspuff ist echt, Audi verbaut dankenswerterweise keine Fake-Blenden mehr.

Generell erhärtet sich der Eindruck, dass Audi primär einmal an das Licht denkt, wenn man neue Technologien ins Auto verbauen möchte. Man denke nur an die Einführung der charakteristischen LEDs von 2008 oder die OLED-Technik von 2016. Diese OLED-Technologie ist auch im neuen Q5 ein Thema, denn Audi digitalisiert die Heckleuchten. Zum einen kann man diese beliebig individualisieren, zum anderen trägt man seinen Teil zur gesteigerten Sicherheit mit Warnsymbolen bei. Natürlich nur, wenn auch notwendig.

Hoch lebe der Diesel

Eine Besonderheit stellt mit Sicherheit das Antriebsportfolio des Q5 dar, denn im Ingolstädter lebt der Diesel weiter. Und wie. Wie alle Motoren, die im Q5 erhältlich sind, vertraut auch der Selbstzünder auf Audis neues Mild-Hybid-System, das so tut, als wäre es ein Vollhybrid-System. Rangieren und Einparken funktioniert elektrisch, die 48-Volt-Batterie fasst ganze 1,8 Kilowattstunden. Diese füttert unter anderem einen sogenannten Triebstranggenerator, der nach dem Getriebe verbaut ist und bis zu 18 Kilowatt, also knapp 25 PS, leistet. Wer ganz oben ins Regal greift, bekommt mit dem SQ5 sogar einen Sechszylinder. Bis auf den Basisbenziner ist ein Quattro-Antrieb obligat. Später wird es auch Plug-in-Versionen des Q5 geben. Wir erwarten eine rein elektrische Reichweite von rund 100 Kilometern.

Audi Q5 Cockpit

Den Innenraum kennen wir in ähnlicher Form aus den Brüdern A5 und Q6. Das Armaturenbrett beherbergt drei Bildschirme. Einen für die Armaturen, einen fürs Infotainment und einen für den Beifahrer. Ein Head-up-Display gibt es natürlich auch.

Dank seiner Motoren darf der Q5 auch seinen Namen behalten. In Zukunft bekommen alle konventionell angetriebenen Audi-Modelle, auch wenn sie elektrifiziert sind, eine ungerade Modellbezeichnung. Alle reinen Elektroautos erhalten eine gerade Modellbezeichnung. Siehe Q4 und Q6.