Alfa Romeo steht seit jeher für Fahrspaß
Der Motorsport ist wohl so stark in der DNA verwurzelt, wie bei kaum einer anderen Marke. Alfa Romeo ist seit den Anfängen aktiv und zählt zweifellos zu dessen Pionieren. Bereits 1911 nahmen die Italiener an der zweiten Targa Florio, einem der ältesten und prestigeträchtigsten Straßenrennen der Geschichte, teil.
Spulen wir vor ins Jahr 2025. Die Welt ist im Wandel. Leistungsstarke Antriebe vertrauen vornehmlich auf Watt und Volt und weniger auf Kolben und Pleuel. In den vergangenen Jahren hat Alfa Romeo noch mit den Quadrifoglio-Modellen die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Jetzt tun sie das mit dem Zusatz „Veloce“ und dem kompakten SUV Junior. Rein elektrisch angetrieben leistet er vergnügliche 280 PS, die an die Vorderachse geschickt werden. Die Pferdchen wollen natürlich gebändigt werden, weshalb Alfa Romeo dem platzsparenden Elektroflitzer ein mechanisches Torsen-Sperrdifferential spendiert. Das optimiert die Bodenhaftung der Reifen auch bei hoher Leistungsabforderung auf rutschigem Untergrund. Im Idealfall beschleunigt der Veloce in nur 5,9 Sekunden von 0 auf Landstraßentempo. Ein echter Alfa halt.
Zum Einsatz kommt dabei eine Batterie mit einer Netto-Kapazität von 51 kWh. Im Junior Veloce sorgt diese für eine Reichweite von 315 Kilometern nach WLTP. Wesentlich weiter kommt man mit der Elektro-Variante für Otto Normalverbraucher. Mit 156 PS ist man dabei noch immer hervorragend angezogen. Nach WLTP erhöht sich die Reichweite dann auf bis zu 410 Kilometer. Aber auch für Verbrenner-Freunde gibt es den passenden Junior. Beim Ibrida unterstützt ein Mild-Hybrid-System den 1,2 Liter großen Turbo-Dreizylinder, der insgesamt 136 PS leistet.

Die Front interpretiert das klassische Alfa Romeo-Design neu. Das Heck hat man so noch nicht bei den Italienern gesehen. Inspiriert wurde es von historischen Rennwagen und es soll zudem die Aerodynamik verbessern.
Optisch ist der Alfa Romeo Junior in jeder Variante ein aufregendes Statement. Und er polarisiert. Das Frontdesign ist auffällig und interpretiert den „Scudetto“ genannten Kühlergrill neu. „Coda Tronca“ nennen die Italiener das steil abfallende Heck. Das soll nicht nur eine Hommage an historische Rennwagen sein, sondern auch die Aerodynamik verbessern. Im Innenraum setzt Alfa Romeo auf ein kleines, handliches Lenkrad. Das sorgt für ein sportlicheres Fahrgefühl und liegt in jeder Situation gut in der Hand. Dahinter blickt der Fahrer auf ein 10,25 Zoll großes Kombiinstrument. Die Bedienung des Infotainmentsystems erfolgt über ein ebenso großes Touch-Display. Und wenn man das volle Rennstrecken-Feeling möchte, setzt man im Konfigurator das Häkchen bei den Sabelt-Sportsitzen.
All in ist der Junior – egal ob als vollelektrische Version oder als Hybrid – eine echte Bereicherung am Markt und zeigt die Kernwerte der faszinierenden Marke in jedem Detail. Und sorgt so für jede Menge Emotionen und zaubert ein fröhliches Grinsen in die Gesichter der Menschen.