Der Mitsubishi Outlander ist wieder da
… und im dritten Jahre ist er auferstanden. Nein, es ist nicht Ostern und es hat auch nichts mit Religion zu tun. Für Mitsubishi und die Fans der Marke mit den drei Diamanten ist es aber durchaus ein Freudenfest, wenn man nach drei Jahren Abstinenz wieder einen Outlander im Programm hat.
Es ist natürlich möglich, dass dieses Auto Ihnen bekannt vorkommt. Vielleicht waren Sie ja in jüngerer Vergangenheit in den USA. Oder Sie schauen gerne amerikanische Filmproduktionen. Auf alle Fälle gibt es den neuen Outlander bereits seit 2021 in Übersee. Warum er erst jetzt zu uns kommt? Sie erinnern sich: 2019 hat Mitsubishi ja angekündigt, sich aus dem Europageschäft zurückziehen zu wollen. Gekommen ist es ja bekanntlich anders. Zum Glück, denn der neue Outlander könnte nicht nur eingefleischten Mitsubishi-Jüngern gefallen. Optisch hat sich der neue Outlander vom rundlichen Design seines Vorgängers verabschiedet und setzt auf Ecken und Kanten. Der Auftritt ist sehr kraftvoll, aber nicht übertrieben.
Im Cockpit ist der Japaner weniger rustikal, mehr elegant. Digitale Kombiinstrumente und ein großer Touchscreen sind auf digitaler Seite up to date. Klassisch haptische Begeisterung kommt bei großflächiger (Kunst-)Lederbespannung und satt einrastenden Schaltern auf. Die Soundanlage steuert übrigens Yamaha bei, die Smartphoneverbindung funktioniert kabellos.

Schau, schau! Der neue Outlander ist richtig edel eingerichtet. Die Sitze lassen sich beheizen und belüften. Außerdem gibt es eine Massagefunktion.
Den Antrieb übernimmt ein 2,4-Liter-Benziner, der in Kombination mit zwei Elektromotoren ganze 306 PS an alle vier Räder liefert. Die Batterie ist 22,7 Kilowattstunden groß, die vollelektrische Reichweite liegt bei 86 Kilometern. Geladen wird ganz konventionell via Typ-2-Anschluss an der Wallbox. Der Outlander hat zwar auch eine Schnellladefunktion, wobei Mitsubishi auf den japanischen Standardanschluss namens CHAdeMO setzt. Dieser ist an öffentlichen Schnellladesäulen allerdings kaum noch zu finden. Naja, ein kleiner Fleck auf einer ansonsten recht weißen Weste.
Fest steht: ASX und Colt sind ausgezeichnete und gefällige Autos, der Outlander steht aber für Mitsubishi, wie sonst kein anderes Fahrzeug. Also falten wir die Hände, sagen danke und gehen hin in Frieden.