Der Ford Explorer ist effizient – und fesch
Wir lieben schöne Dinge. Dinge, die eine gewisse Ästhetik ausstrahlen. Dinge, deren Formgebung so einmalig und skulptural wirkt, als ob sie nicht von dieser Welt wären. Es braucht diesen gewissen Wow-Effekt. Im Automobilbau spielen formschöne Designs eine entscheidende Rolle. Meist toben sich die Gestalter bei Studien und Konzepten aus. Was aber, wenn dann ein Konzept zur Realität wird und so greifbar nahe ist? Ford hat diesen Schritt mit dem Explorer gewagt.
Viele glauben nicht an Liebe auf den ersten Blick. Liebe muss entstehen und wachsen. Um jemanden oder etwas attraktiv zu finden, zählt aber der erste Eindruck. Ähnlich ist es bei Autos. Gefällt das Karosseriedesign nicht, wird es uninteressant. Und dann ist es den meisten vollkommen egal, ob sich unter dem Blechkleid die modernste Technik verbirgt. Wie man im Restaurant so schön sagt: „Das Auge isst mit.“ Genau nach diesem Prinzip handelt Ford. Der neue Explorer ebnet den Weg in die Zukunft für die Marke. Und die Zukunft ist elektrisch.
Design trifft Effizienz
Die Formgebung des Elektro-SUVs ist schlicht und wirkt fließend – wie die eines Meerestieres. Diese haben über Millionen von Jahren hinweg eine Körperform entwickelt, die den Wasserwiderstand minimiert und ihnen erlaubt, sich schnell und geschmeidig durch ihre Umgebung zu bewegen. Genau diese Eigenschaften machen ein gutes und effizientes Auto aus. Der Luftwiderstand muss überwunden werden und das mit möglichst geringem Aufwand. Die glatte Vorderseite des Fahrzeugs und die optimierten Kanten und Konturen tragen wesentlich dazu bei. Ebenso die Lufteinlässe in den Stoßfängern. Dabei hat der Explorer immer ein Lächeln im Gesicht. Zumindest lässt es die Formgebung von Frontpartie und Stoßstange so wirken. Und in ein freundliches Antlitz blickt man auch gerne.

Die Silhouette des Explorer ist glatt und flach gestaltet, wodurch die Windschlüpfrigkeit deutlich verbessert wird. Dazu trägt auch die weit nach hinten gezogene Dachlinie bei.
Die LED-Scheinwerfer sind durch ein schwarzes Band miteinander verbunden und gliedern sich nahtlos in das Design ein. Auch die Silhouette spricht die klare Formensprache weiter. Die Dachlinie ist weit nach hinten gezogen, die Seitenflächen sind so gestaltet, dass möglichst wenige Verwirbelungen entstehen können. Damit gleitet er geschmeidig durch die Luft wie ein Delfin durchs Wasser.
Modernes Interieur
Design hört aber nicht bei der Gestaltung der Karosserieteile auf. Die meiste Zeit verbringt man doch hinter dem Steuer. Die nahtlose Optik findet auch im Innenraum Anwendung. Mit dem sogenannten Wrap-Around-Effekt wirken Cockpit und Türverkleidungen wie aus einem Guss. Die geschwungene Linienführung des Instrumententrägers geht beinahe fließend in die Türtafeln über.

Dank des Wrap-Around-Effekts verschmelzen Armaturenträger und Türtafeln optisch zu einer Einheit. Das Centerpiece ist ein großer Touchbildschirm, der in zwei Positionen bewegt werden kann.
Die Oberflächen sind aufgeräumt und mit wenigen physischen Knöpfen und Schaltern versehen. Das schafft eine moderne Atmosphäre. Die meisten Einstellungen werden ohnehin über den 14,6 Zoll großen Touchbildschirm getroffen. Ford SYNC Move nennt sich das Infotainmentsystem. Move deswegen, weil sich das Display in zwei verschiedene Positionen schieben lässt.
Ein Innenraum muss vor allem gemütlich sein. Ford setzt dabei auf hochwertige Materialien und ergonomische Sitze. Der Fahrer darf sich sogar über eine Massagefunktion freuen. Beheizt sind zudem die beiden Vordersitze und das Lenkrad. Bei nur 4,45 Metern Außenlänge ist der Platz im Ford dennoch üppig bemessen. Der Radstand von 2,77 Metern verspricht ein gutes Raumgefühl. Und auch der Kofferraum ist durchaus alltagstauglich. 450 Liter mit aufrecht stehender Rückbank und über 1.400 Liter maximales Volumen. Dazu gibt es in der Mittelkonsole die sogenannte „MegaConsole“. Die fasst 17 Liter und bietet genug Platz, um einen 15-Zoll-Laptop verstauen zu können.

Hochwertige Sitze sind komfortabel und sorgen für eine Wohlfühl-Atmosphäre. Auf langen Fahrten ist die Massagefunktion des Beifahrersitzes besonders praktisch.
Alle praktischen Funktionen lassen wir jetzt aber wieder einmal außen vor. Der Begriff „Form follows function“ trifft beim Ford Explorer nur teilweise zu. Zwar strebt das Design nach größtmöglicher Effizienz, lässt aber auch eine gewisse Attraktivität nicht vermissen. Das sehen nicht nur wir so, sondern auch die Jury des Red Dot Awards. Diesen renommierten Designpreis konnte sich Ford in der Kategorie „Product Design“ sichern – pünktlich zum Verkaufsstart. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.