Cupra Raval Front/Seite
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Cityflitzer mit Scharf

Der Cupra Raval bringt Fahrspaß im Kleinformat

In kurzer Zeit hat sich Cupra einen festen Platz in der Automobilwelt erobert. Mit Modellen wie dem Born oder dem Tavascan zeigt die Marke, dass Performance auch leise und elektrisch funktioniert. Jetzt kommt der nächste Streich.

Es ist ein ziemlich trister Tag Mitte Februar. In Wien dominiert der Nebel und es ist kurz nach sechs Uhr in der Früh. Die Stimmung ist trotzdem gut, denn es geht nach Barcelona. 20 Grad und strahlender Sonnenschein sind prognostiziert. Das hebt die Laune. Und der Grund für diesen Ausflug tut das auch. Wir werfen nämlich einen ersten Blick auf das heiß ersehnte Kleinwagendebüt von Cupra.

Bereits 2021, also vor fünf Jahren, haben die Spanier den kompakten Elektriker angeteasert. Damals noch als UrbanRebel mit riesigem Heckspoiler und ebenso massivem Diffusor. Dass er nicht so auf die Straße kommen würde, war jedem klar. Doch die Neugier war geweckt. Später gab’s dann eine weitere, realistischere Studie und im Mai 2023 wurde der Name enthüllt: Raval. Benannt ist er nach dem Stadtteil El Raval in der Cupra-Heimat Barcelona. Die Gegend ist bekannt für die starke jugendliche Energie und Kreativität. Wenn das kein gutes Omen ist.

Vom Flughafen geht’s gleich direkt weiter in den Nordosten der Stadt. Hier ragen drei riesige Betontürme in die Luft. Les Tres Xemeneies werden sie auf Katalanisch genannt – die drei Schornsteine. Dieses stillgelegte Kraftwerk bietet einen beeindruckenden Rahmen für einen Sneak Peek auf ein Modell, das für Cupra so wichtig ist. Der Raval erweitert nämlich das Elektroportfolio der Spanier nach unten hin. Ein Kleinwagen, ein Cityflitzer, der aber ganz klar der Marken-DNA folgt.

Cupra Raval Heck/Seite

Unter dem Blechkleid versteckt sich echte Elektro-Power. In der Top-Version VZ leistet der Raval 226 PS. Wählt man die Endurance-Variante, kommt man dank 55,2-kWh-Akku bis zu 450 Kilometer weit.

Der will doch nur spielen, oder?

Der Raval ist mit gut vier Metern Länge das bislang kleinste Modell im Line-up. Er erweckt aber aus keinem Winkel den Eindruck eines abgespeckten Einstiegsmodells. Seine athletischen Proportionen, die breite Spur und die aggressive Frontgestaltung lassen einiges erhoffen. Das Sharknose-Design kennt man bereits von anderen Cupra-Modellen. Und auch beim Kleinsten im Bunde dominieren scharf gezeichnete Linien. Auf Wunsch gibt’s außerdem ein beleuchtetes Markenlogo dazu. Laut Julio Lozano, dem Leiter Exterieur Design bei Cupra, orientiert sich die Optik des Raval am menschlichen Körper. Vor allem die Bewegung, die Stärke und die Form wurden als Inspirationsquellen herangezogen.

Für gute Sicht sorgen schmale Matrix-LED-Scheinwerfer, die das Auto breiter wirken lassen. Die dreieckige Lichtsignatur erweckt den Raval dank Lichtzeremonien zum Leben. Und auch das Heckdesign strotzt nur so vor Kraft. Der angedeutete Diffusor und die weit nach oben gezogene Stoßstange verleihen dem Auftritt zusätzliche Dynamik. Dreieckige Designelemente findet man auch in der durchgehenden Rückleuchte. 3D-Lichteffekte und das integrierte, beleuchtete Logo setzten dabei Akzente.

Der geht aber gut!

Bei Cupra schreibt man sich das Wort „Performance“ ganz groß auf die Fahnen. Und da macht man auch beim Nesthäkchen keine Ausnahme. Auch hier wird es eine VZ-Variante geben. Wie wir schon von anderen Modellen wissen, ist das die Abkürzung für "veloz" – also "schnell". 226 PS und 290 Newtonmeter Drehmoment ziehen den Boden unter den Reifen weg und machen so eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter sieben Sekunden möglich. Nicht schlecht. Für eine optimale Straßenlage sorgt ein Sportfahrwerk mit adaptiver Dämpferregelung. Das verbessert die Fahrdynamik spürbar und reduziert Wankbewegungen. Je nach gewählter Einstellung ist man dabei entweder komfortabel oder sportlich unterwegs.

Cupra Raval Sitze

Die CUP Bucket Sitze verbinden Komfort und Sportlichkeit perfekt. Bei dynamischer Fahrt bieten sie hervorragenden Seitenhalt und sind ein echtes Highlight im modern gestalteten Innenraum.

Wir sind lieber flott unterwegs und deshalb freuen wir uns auch umso mehr über 19-Zoll-Räder mit 235er-Reifen sowie ein elektronisches Sperrdifferenzial. Damit es uns im Innenraum nicht hin und her wirft, spendiert Cupra dem Raval die sogenannten CUP Bucket Sitze mit wirklich hervorragendem Seitenhalt und 3D-gestickter Polsterung. Fesch, bequem und zweckmäßig. Enthalten sind diese Sitzmöbel im Ahead-Paket, der Top-Ausstattung der Baureihe. Dazu gibt’s dann auch noch ein digitales Cockpit und ein 12,9-Zoll-Infotainmentsystem, das alle Stückerl spielt.

Doch was treibt den Cupra Raval jetzt eigentlich an? In Österreich wird er zum Marktstart in den Varianten Endurance und VZ erhältlich sein. Dann leistet er 210 bzw. 226 PS. Die Energie dafür wird in einem 55,2 kWh großen Akku gespeichert. Je nach Version kommt er auf bis zu 450 Kilometer nach WLTP. Dank DCSchnellladefähigkeit mit einer Rate von bis zu 130 kW wird die Batterie in 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen. Im Herbst kommen dann noch zwei Basismodelle mit kleinerem Akku dazu. Der Einstiegspreis für den Raval Base wird dann bei unter 26.000 Euro liegen.

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